Tierfotografie: Was ist zu beachten?

Haustiere bereiten ihren Besitzern viel Freude, und die soll natürlich auch in ansprechenden Fotos festgehalten werden. Das gelingt umso einfacher, wenn ein paar grundlegende Dinge beachtet werden, welche nachfolgend beschrieben sind.Der Artikel Tierfotografie: Was ist zu beachten? soll dabei helfen!

Das Motiv ins rechte Licht rücken

Um Tiere zu fotografieren, ist ausreichend Tageslicht immer die beste Wahl, da die Farben sehr natürlich abgebildet werden können und das Bildrauschen durch eventuell zu hohe ISO-Werte minimiert wird. Tiere im Freien zu fotografieren ist also optimal, aber nicht in jedem Fall möglich.

Für Innenaufnahmen bei nicht ausreichend einfallendem Tageslicht muss daher mit künstlichen Lichtquellen gearbeitet werden. Diese sollten an verschiedenen Plätzen im Raum positioniert werden, um die Szene gut auszuleuchten

kitten.

Das Blitzlicht der Kamera sollte bei der Tierfotografie besser nicht zum Einsatz kommen, was zwei verschiedene Gründe hat. Zum einen verursacht der Blitz meist rote oder extrem grell leuchtende Augen auf dem Foto, welche selbst mit einer aufwendigen Retusche nicht richtig sauber zu korrigieren sind. Zum anderen kann das direkte Blitzlicht ein Tier verängstigen und verschrecken und ist zudem nicht sehr angenehm für die empfindlichen Tieraugen. Bei Tieren mit schwarzem Fell kann es übrigens zu Problemen bei der automatischen Belichtung und der Fokussierung kommen. Hierbei hilft es, zunächst einen gleich weit entfernten Punkt mit besserem Kontrast zur Fokussierung zu verwenden und dann zum Auslösen in die endgültige Position zu schwenken. In diesem Fall spricht man vom „Fokussieren eines Ersatzziels“.

Auf die Situation passend einstellen

Haustiere in ruhiger Pose zu fotografieren erfordert hauptsächlich Vorüberlegungen zur Perspektive und Entfernung. Welche Stimmung oder welche Emotion soll zum Ausdruck gebracht werden? Am besten kommt ein Tier durch Fotos zur Geltung, welche auf Augenhöhe gemacht werden. Die Entfernung zum Motiv ist je nach Objektiv unterschiedlich. Am günstigsten erweist sich jedoch meist ein Teleobjektiv mit einer Brennweite bis 200 oder 300mm. Die große Brennweite hat den Vorteil, dass der Fotograf dem Tier nicht zu nah „auf die Pelle rücken“ muss, was einer möglichen Flucht durch zu viel Bedrängnis sehr gut entgegen wirkt. Werden Tiere in Bewegung fotografiert, sind die Anforderungen noch ein wenig komplexer.

Zunächst sollten sehr gute Lichtverhältnisse herrschen, denn für das scharfe Abbilden scheller Bewegungen sind extrem kurze Verschlusszeiten notwendig, um Bewegungen sozusagen „einzufrieren“. Zudem muss die Blende in der knappen Zeit genug Licht auf die Linse zulassen. Hier sind also Kameras beziehungsweise Objektive im Vorteil, die eine weite Blendenöffnung erlauben, idealerweise ab f 3,0 und besser (kleinere Werte). Außerdem ist zu berücksichtigen, dass solche Aufnahmen fast immer in größerem Abstand getätigt werden, damit genug Spielraum zur Nachverfolgung der Bewegungen vorhanden ist. Demzufolge kommt auch hier ein Objektiv mit großer Brennweite zum Einsatz.

Graugans beim Abheben

Eine weit geöffnete Blende und eine möglichst kurze Verschlusszeit (z.B. 1/1000sek.) sind also die relevanten Einstellungen, damit Aufnahmen von Haustieren in Bewegung gelingen. Meist ist bei den Automatikprogrammen der Kamera auch ein Action- oder Sportmodus dabei. Dieser bietet eine gute Möglichkeit, um in das Thema Bewegungsfotografie einzusteigen, ohne gleich mit den kompletten manuellen Einstellungen der Kamera vertraut sein zu müssen.

Um den richtigen Zeitpunkt für die Aufnahme möglichst genau zu erwischen, helfen ein schneller Autofokus sowie eine geringe Auslöseverzögerung. Die inzwischen in vielen Kameramodellen vorhandene Serienbildfunktion, bei der gleich eine ganze Sequenz von Aufnahmen den Ablauf über mehrere Sekunden detailliert festhält, ist ebenfalls sehr nützlich. Bei Bewegungen auf die Kamera zu oder von ihr weg wird das Ergebnis aber nur dann zufriedenstellend sein, wenn der Autofokus die Nachführung beherrscht und auch schnell genug hinterherkommt.

Tiere aktiv einbeziehen

Um gelungene Fotos zu erhalten, muss natürlich – allen sonstigen Umständen vorangestellt – auch das fotografierte Tier mitspielen. Handelt es sich dabei um das eigene Tier, kann die persönliche Erfahrung genutzt werden, um es vor der Kamera zu bestimmten Handlungen oder Posen zu bewegen. Ausreichend Spielzeug oder Leckerli zur Hand zu haben hilft ebenfalls dabei, Langeweile und Unaufmerksamkeit zu vermeiden. Auch kann eine weitere Person als Hilfsperson bei der Animation unterstützen, damit sich der Fotograf voll und ganz auf das Fotografieren konzentrieren kann. Set und Einstellungen sollten vorab hinreichend getestet werden, um die begrenzte Aufmerksamkeitsspanne von Tieren beim Fotografieren nicht zu sehr zu strapazieren.

Mule

Mit Hilfe dieser Tipps ist es gar nicht so kompliziert, die schönsten Seiten von Haustieren in tollen Fotos festzuhalten. Und um die besten Bilder auch in einem ansprechenden Rahmen präsentieren zu können, lohnt es sich, einen Blick auf das Gutscheinportal gutscheinbunny.de zu werfen, wo es Vergünstigungen für diverse Foto- und Druckanbieter zu ergattern gibt.

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