LightZone: Ansel Adams und das digitale Zeitalter

Eigentlich bin ich ja nicht soooo derjenige, der seine Bilder bearbeitet. Für mich reicht eine Korrektur der Schärfe, Kontrast / Farbe und vielleicht noch die Bearbeitung der Helligkeit. Alles andere hat für mich nix mehr mit Fotografie zu schaffen. Meine Meinung. Komposing ist auch nicht so meines, ebensowenig wie umfangreiche Bildmanipulation(en). Hin und wieder ertappe ich mich allerdings bei solchen Experimenten. Das Gros meiner Fotos, rund 95%, sind also nur als marginal bearbeitet anzusehen. Ich versuche, schon beim Fotografieren das Foto so aufzunehmen, wie ich es haben will.

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Auf meinen Browser-Streifzügen durchs Internet kam ich mal wieder bei einer meiner Lieblingsseiten, Petapixel, vorbei. Dort wurde grad eine neue Software vorgestellt: Lightzone. Als Bildbearbeitungs-Software habe ich zumeist PhotoImpact aus dem Hause Ulead (mittlerweile von Corel übernommen) genutzt; für mich bisher absolut ausreichend.

LightZone ist eine digitale Bildarbeitungs-Software nach dem Zonensystem von Ansel Adams. Sie ist  vollkommen anders, als manch andere kostenpflichtige (Cloud-) Software und kann außerdem auch noch  zur RAW-Konvertierung eingesetzt werden. Als Grundidee dient dabei das Zonensystem von Ansel Adams.

Das Zonensystem von Ansel Adams als Ansatz

Mittels eines Schiebreglers, dem sogenannten Zonemapper,  kann man sich auf dem Bildschirm die entsprechenden Zonen des Bildes aussuchen, die bearbeitet werden sollen. Diese Zonen sind Bereiche von lichten (hellen) und dunklen Gebieten. So kann man für jeden Bildbereich eine genaue Anpassung vornehmen. Da ich im Erklären nicht so gut bin findet sich eine genaue Erklärung des Zonensystems hier, hier oder hier.

Die Software

Lightzone kommt in einem für eine solche Software überschaubar großen Paket von ca. 25 MB daher und ist schnell installiert. Es gibt eine Windows-Version (4.0), eine Linux-Version (4.0) , der Beta-Test für die Mac-Version hat gerade begonnen. Es werden zur Zeit die RAW-Dateien von Canon, Nikon, Fujifilm, und Pentax unterstützt. Es gibt ein (englisch-sprachiges) Forum, den Source-Code (ja, es ist open source!) und auch ein paar Tutorials bei YouTube .

Lightzone ist zur Zeit noch komplett in Englischer Sprache, an der Übersetztung wird gearbeitet. Ich finde, die Software ist ziemlich intuitiv zu bedienen und bedarf eigentlich keiner sooooo umfassenden Erklärung. Lerning by doing ist hier meiner Meinung nach das Beste. Das Zonensystem ist etwas intuitiver als Standardregler für Farbe und Belichtung; die Ergebnisse schauen bei LightZone wesentlich professioneller aus.

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