Die Zeit der Libellen: Azurjungfer bei der Paarung

Es ist wieder soweit: Die Libellen sind da!

Für mich Anlass genug, mal ein bisschen durch die Natur zu streifen und auf “Libellen-Pirsch” zu gehen. Es ist eigentlich ganz einfach, Libellen zu finden: Libellen sind meist in der Nähe von Gewässern zu finden, da ihre Larven auf den Lebensraum Wasser angewiesen sind. Nur verhältnismäßig wenige Libellen sind ausgesprochene Fließgewässerarten, vor allem in den schnell fließenden Oberläufen und im Quellbereich findet man entsprechend nur gut angepasste Tiere.

Azurjungfer bei der Paarung

Azurjungfer bei der Paarung

Für uns Menschen sind diese Flugakrobaten übrigens vollkommen ungfährlich: Entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben sind Libellen ungiftig und können auch nicht stechen, sie sind also für den Menschen völlig harmlos. Alte Namen wie etwa „Teufelsnadel“, „Augenbohrer“ oder „Pferdetod“ kamen durch diese falsche Vorstellung zustande und brachten den Libellen einen schlechten Ruf ein. Wenn eine gefangene, festgehaltene Libelle einem Menschen in den Finger beißt, ist das zwar spürbar, aber in der Regel nicht schmerzhaft. Von sich aus greifen Libellen Menschen niemals an, sondern sind meist scheu und flüchten. Einige große Arten wie die Blaugrüne Mosaikjungfer nähern sich allerdings manchmal neugierig, um den „Revier-Eindringling“ Mensch zu beobachten. Dabei verharren sie per Rüttelflug stehend in der Luft. Manche missdeuten dies als einen Angriff.

Bei dem von mir fotografierten Exemplaren handelt es sich um eine Azurjungfer (Coenagrion) bei der Paarung. Sie sind sind eine Gattung der Schlanklibellen (Coenagrionidae) innerhalb der Kleinlibellen (Zygoptera). Es handelt sich um meist kleine Libellen mit Flügelspannweiten und Körperlängen um fünf Zentimetern. Die Azurjungfern sind in der Regel sehr schlank, fast nadelförmig gebaut. Die Männchen sind im Regelfall glänzend blau und schwarz gefärbt, mit einer charakteristischen schwarzen Zeichnung auf dem 2. Hinterleibssegment. Die Weibchen können ebenfalls blau, aber auch bräunlich oder grün-schwarz sein.

Mich faszinieren diese fliegenden Kleinode schon seit langem und ich habe mir vorgenommen, noch mehr dieser Flugakrobaten zu fotografieren.
(Quelle d. Bestimmung: http://de.wikipedia.org/wiki/Azurjungfern)

 

 

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