Fotobuch-Test Saal-Digital

Fotobücher habe ich bereits bei diversen Anbietern erstellen lassen, bisher habe ich mehrere Bücher von CEWE Color und eines von Pixxum.

Dieses Mal stand eine Fotobuch von Saal Digital auf meiner Wunschliste. Ich habe schon sehr viel positives davon Gehört und dank eines Test Angebotes stand dem nunmehr nichts im Wege!

Zunächst musste ich die Software installieren. Dies ging problemlos und dank einer schnellen Internetverbindung auch recht schnell von statten.

Die Software macht auf mich einen aufgeräumten Eindruck: Auf den ersten Blick kein Schnickschnack. Am Anfang kann man natürlich wählen, was man den bearbeiten möchte. Es stehen verschiedene Buchformate als auch Oberflächen zur Auswahl.

Ich entschied mich für das Format 21×28 cm, also fast das A4-Format. Die Oberfläche des Einbandes wählte ich unwattiert und glänzend. Für die Buchseiten selbst entschied ich mich für einen weißen Hintergrund, Oberfläche matt. Dies lässt meiner Meinung nach die Fotos besser zur Geltung kommen.

Da ich es gerne einfach und puristisch mag, habe ich die Fotos im Buch ohne Kommentare bzw. Weiteren Text angeordnet. Ich finde, die Fotos sollen für sich sprechen. Aber da hat wohl jeder seine eigenen Vorlieben. Saal-Digital bietet zudem die Möglichkeit, das Fotobuch ohne diese hässlichen Barcodes auf der Rückseite des Fotobuches erstellen zu lassen. Dies kostet zwar einen Aufpreis von 5€, dafür gab es einen Abzug von 5€ für die Matte Oberfläche des Buches.
Auf ein Hersteller-Logo verzichtet Saal-Digital ganz.

Im Vorfeld hatte ich die Fotos von meinem iPhone und von meiner Kamera (Olympus OM-D EM 5 II) auf meinem Notebook in einen Ordner kopiert und dort die Fotos wiederum nach den geographischen Gesichtspunkten unterteilt.

Dann ging’s los. Die Software reagiert recht zügig auf die Maus und es machte richtig Spaß, die einzelnen Seiten mit Leben zu füllen. Dies wurde auch durch die sog. Hilfslinien sehr erleichtert. Im Gegensatz zur Software anderer Hersteller funktionierte dies wesentlich besser.

Falls das eine oder andere Bild noch ein wenig nachbearbeitet werden muss:
Auch dieser Aspekt wurde bei der Saal-Digital Fotobuch Software berücksichtig. Hier wünsche ich mir allerdings eine etwas großzügigere Eingabe- bzw. Bearbeitungsmöglichkeit. Man kann hier einen Dezimalwert eingeben oder auch einen Schieberegler betätigen. Der Schieberegler reagiert sehr fein und müsste dementsprechend etwas größer ausfallen.
Dank der sog. Lay-flat-Bindung ist es möglich, Doppelseiten zu befüllen, ohne das es einen hässlichen Knick oder Übergang in der Mitte gibt.

Alles in allem würde ich der Software hier 4.5 von 5 Punkten geben.

Nach Auswahl der Fotos und dem Befüllen der Seite erfolgte der Upload der Bilder und der weitere Bestell- bzw. Bezahlprozess. Hier entschied ich mich für ein Zahlung auf Rechnung, die von Saal-Digital ohne Mehrkosten angeboten wird. Der Gesamtpreis des von mir erstellten Fotobuches mit 88 Seiten inklusive der Versandkosten von 3.95€ betrug 84.70€. Dank eines Test-Angbeotes reduzierte sich dieser Betrag um 40€. An dieser Stelle herzlichen Dank an Saal-Digital!

Bestellt habe ich das Fotobuch am 20.09. und kurze Zeit später, am 23.09. hatte ich schon die Benachrichtigungs-SMS meiner Packstation. So schnell hatte ich noch nie ein Fotobuch erhalten, Dafür gibt’s 5 von 5 Punkten für den Versand. Für besonders eilige gibt’s dann noch einen Express Versand.

Das Fotobuch erreichte mich in einer sehr stabilen und stoss-sicheren Verpackung. Das Buch selbst war nochmals in einem weichen Kunststoff-Schuber verpackt.

B0A0E566-AF7D-45E0-BBA5-2FDB13FE79AD

Dann endlich, der Moment der Wahrheit- kann sich das Saal-Digital Fotobuch gegen seine Mitbewerber behaupten?

Eindeutiges Fazit dieses Tests: Ja, es kann! Und es hat mich sehr beeindruckt, was von der Erstellung über den Versand bis hin zur exzellenten Qualität des Drucks geht. Bisher war ich von fast allen Herstellern immer relativ dünnes Seiten-Material gewohnt. Hier, bei Saal-Digital sind die Seiten etwas dicker und fester. Die Oberfläche erinnert an die „guten, alten“ Seidenmatt-Abzüge aus dem Fotogeschäft um die Ecke. Klasse! Für die Qualität gibt’s 5 von 5 Punkten.

 

5CE87FCD-1900-432B-98F9-13CB6E0736B4627C9855-EE59-4FF6-9AAF-E5C10EBCAAA5Letztendlich habe ich den für mich idealen Partner für meine künftigen Fotobücher gefunden. Was den Preis angeht: Qualität und Service haben nun mal ihren Preis. Und wenn ich bedenke, was ich in der „analogen Zeit“ an Geld beim Fotohändler meiner Wahl (gut, eine Zeitlang war ich das selbst ) gelassen habe, stehe ich mit der Erstellung eines Fotobuches ganz gut da.

Meine Empfehlung für Fotobücher geht ganz klar an Saal-Digital.

Da es beim WordPress-Upload zur Zeit Probleme gibt, folgen weitere Bilder in den nächsten Tagen.

Tierfotografie: Was ist zu beachten?

Haustiere bereiten ihren Besitzern viel Freude, und die soll natürlich auch in ansprechenden Fotos festgehalten werden. Das gelingt umso einfacher, wenn ein paar grundlegende Dinge beachtet werden, welche nachfolgend beschrieben sind.Der Artikel Tierfotografie: Was ist zu beachten? soll dabei helfen!

Das Motiv ins rechte Licht rücken

Um Tiere zu fotografieren, ist ausreichend Tageslicht immer die beste Wahl, da die Farben sehr natürlich abgebildet werden können und das Bildrauschen durch eventuell zu hohe ISO-Werte minimiert wird. Tiere im Freien zu fotografieren ist also optimal, aber nicht in jedem Fall möglich. Weiterlesen

Visierhilfe Red-Dot- Leichter fokussieren mit Tele-Objektiven

Leichteres Fokussieren mit Tele-Objektiven dank Visierhilfe mit Red Dot! Was sich wie Jägerlatein anhört, hat auch teilweise was mit der Jagd bzw. dem Schieß-Sport zu tun. Ein speziell für Kameras entwickeltes Zubehör-Teil gibt es von Olympus  und soll demnächst für ca 120,-€ erhältlich sein. Weiterlesen

VERKAUFT! Thinktank Retrospective 20 “Pinewood”

Da ich mich Fototechnisch etwas verkleinert habe, biete ich hier meine Thinktank Retrospective20 in der Farbe “Pinestone” im trendigen stonewashed look zum Verkauf an!

Die Tasche bietet sehr viel Platz für eine DSLR-Ausrüstung und zeichnet sich durch eine extrem gute Verarbeitung aus. Das Materiel ist äusserst strapazierfähig. Zudem ist das Design sehr diskret gehalten, sodass man nicht sofort sieht, das es sich hierbei um einen Fototasche handelt.
Weiterlesen

Olympus OM-D E-M5 MKII oder: Oly-Canon und zurück

Lange habe ich mich mit mir gerungen- nun ist sie da: meine neue Olympus OM-D E-M5 MKII!
Vor 3 Jahren bin ich von Olympus zu Canon gewechselt. Das dies ein Fehler war, musste ich in dieser Zeit leidlich feststellen.

Ich vermisste bei meinen Fotos Schärfe, Brillianz und eine gescheite Farbwiedergabe, wie ich sie von Olympus her kannte. Meine letzte Olympus war eine E-3, also eine Four-Third Kamera und davor eine E-500. Beide hatten mir sehr gute Dienste geleistet. Welcher Teufel mich damals geritten hat- fragt bitte nicht! Weiterlesen